leben einrichten

Ok, ein neuer Lebensabschnitt. Von mir aus soll er doch kommen, soll er sich ranschleichen, mich versuchen zu erschrecken, Wir wohl nicht klappen, denn ich bin vorbereitet. hab mich schon informiert, was so eine Veränderung mit sich bringt. Bin voll auf dem Laufenden. Ihr könnt mir gar nichts. Nein!

Und wenn schon, selbst wenn... dann überstehen wir eben diese kurzen Zeiten voll Hass und Wut, das wird uns nicht umbringen. Am Ende sind wir näher aneinander als vorher. Darauf freue ich mich.

 

i love ... einrichtungsideen umsetzen.

2 Kommentare 2.10.09 00:20, kommentieren

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Glück von Nebenan

Das Lachen von nebenan zermürbt seit Stunden schon meinen Kopf. Menschen glücklich zu sehen, ist wohl nicht meine Bestimmung, nicht mein Talent. Jetzt, da alles die Richtung nimmt, die ich so mag, fragt man sich was danach kommt. Was kommt nach einem "Es ist perfekt." ? Nach einem "Genau so und nicht anders."? Wie lang reicht ein "Alles hundert Prozent richtig." aus? Fragen stellen konnte ich schon immer recht gut, die Antworten gebe ich mir gern selbst...

2 Kommentare 24.8.09 20:47, kommentieren

...

Ein Zweifel ist kein Verbrechen und auch kein Aufgeben. Es ist nur gut zu wissen, dass man noch Angst haben kann. Angst davor, dass alle Schönheit der Welt verwelken kann wenn die Sonne nicht mehr genug scheint. Angst, dass Fäden reißen können wenn man nur oft genug an ihnen zieht. Diese kleine Berechenbarkeit erlaube ich mir, erlaub' ich uns. Um sicher zu gehen, dass uns der Blitz nicht unerwartet treffen kann, sicher zu sein, dass wir wussten, dass ein "für immer" kein "für ewig" heißen muss. Weg mit diesen Worten, sie haben noch kein Seele in sich. Lassen wir sie nicht allzu groß werden, sonnen wir uns noch ein wenig im Glück. Ohne Sonnencreme.

 

 

 

3 Kommentare 28.6.09 20:18, kommentieren

Herzstatistik

Da können noch so viele Methoden-Statistik-Hausarbeiten geschrieben werden, die Realiät kann nicht gemessen werden.
Herzen lassen sich nicht befragen,
sie kreuzeln keine Umfragen an,
sie scheuen jedes Interview.
Lasst sich doch in Ruh bis sie zu euch kommen und euch die Wahrheit flüstern, damit ihr erkennt, was um euch herum falsch läuft, dass nichts so ist, wie ihr es voraus seht.
Vergesst eure Erhebungen, tastet euch sanft an die Herzen heran, spürt deren Puls, lasst euch auf sie ein, erschreckt nicht, wenn sie euch entführen.

 
Na ja, ich kann nicht versprechen, dass ich meinen eigenen Rat befolgen werde, aber die Poesie zwitschert mir zu, dass es gut ausgehen wird.  

 

 

 

2 Kommentare 22.6.09 21:58, kommentieren

Kuss getwittert.

"Ich twitter' nicht" Oh, sehr schön. Danke, liebster Verbündeter. Ha, toll. Nein, wirklich, ich auch nicht. Glück gehabt.

Was anderes: der Tag, heute.
Mein Tag. Unser Tag, vielleicht dann noch unter Menschen trauen?
Ja, ja, bestimmt. Er experimentiert noch, ganz fleißig, irgendwas mit Eisen und Oxidation und Bakterien. Ich hör deiner Fachterminologie gern zu. Ich lausche deiner Begeisterung und fange ein bisschen davon ein und zaubere mir selbst ein Lächeln auf das müde, von den Stunden des Tages gezeichnete, Gesicht.
Ein wenig schöner siehts jetzt aus, du meinst es wär das wunderbarste. Ich weiß, du siehst mich durch andere Augen, durch viel wahrere. Danke.
Jetzt warten auf dieses so geliebte Piepsen "Hast du Zeit, Schatz?" Oh ja, sofort. Danke und Kuss!

 

3 Kommentare 17.6.09 18:35, kommentieren

Alles Gute und Ich.

Ich weiß doch, dass es lang her ist.

Alles Gute ist manchmal sehr lang her.

Bis man sich wieder zurück erinnern kann, wie alles begann, vergeht ein Stück Zeit, das komisch zu ertragen ist. Im danach ist alles besser. Das Danach versprichst du mir,
ganz lieb säuselst du mir ins Ohr
mit diesem Prinzenmund und dieser Art
alles gut zu reden.
Ich ahne nur, dass es das nicht ist aber fühlt es sich doch gut an mit dir so zu tun als hätten wir für alles eine Antwort, als könnten wir jederzeit aussteigen ohne etwas zu vermissen,
kein bisschen würde uns fehlen.

Tage wäre Tage und Wochen würden genau so schnell vergehen.
"Hab' keine Angst, Prinzessin, unsere Wolken stehen gut."
Ja, das tun sie.
Nur der Nebel behindert zu oft meine Sicht.

14.6.09 19:59, kommentieren

Ode an die Unvollkommenheit

Wenn immer alles schön sein sollte, hätte ich mir nicht die Liebe ausgesucht,
dann hätte ich mir ein anderes Wunder genommen.
Eines, dass nicht denkt,
nicht will
und sich nicht beschwert.

So aber ist es mir viel angenehmer.
So ist Leben in der Sache,
so ist ihr Wahrheit eingehaucht.
Und das mag ich so an ihr, das mach sie aus.
Das Schweigen, das sich nicht verstehen, das eingeschnappt sein und das ab und zu sich auch mal hassen.
Perfektion hat mir noch nie gefallen.
Angst einflößend streift sie durch die Welt und denkt, sie wäre die Lösung aller Herzen. Nichts davon ist sie, sie ist nur eine gute Abwechslung und sie ist die Gewissheit über die Momente, die man am liebsten hat, die Momente, in denen wir ganz nah an ihr dran sind ohne sie vollends zu erreichen.

Diese Unvollkommenheit,
welch Glück dich zu haben.

2 Kommentare 1.1.09 16:04, kommentieren